Ehemaliger Kleintagebau in der Mulde D

Braunkhlenaufschluss in der ehemaligen Grube "Babina"

Lokalitätsbeschreibung

Die Aufstauchung des Muskauer Faltenbogens brachte die tieferen Gesteinsschichten und auch die Braunkohle an die Erdoberfläche, wo sie auch heute noch sichtbar ist. Im Faltenbogen wurde sie in der Zeit von 1843 bis 1973 abgebaut. Die Grube Babina in Polen mit dem ehemaligen Kleintagebau der Mulde D wurde 1973 als letzte geschlossen. Der Tagebau in der Mulde D wurde nur in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre betrieben. Heute ist sein Restloch mit Wasser gefüllt. Abbaugegenstand war der bedeutende 2. Miozäne Flöz Komplex (2. MFK) desser Oberbegleiter hier auf einer Länge von ca. 400 m ausstreicht. Die starke Versauerung des Untergrundes hat dazu geführt, dass 40 Jahre nach Beendigung des Bergbaus noch keine neue Bodenbildung oder Vegetationsentwicklung stattgefunden hat.

Daten

Lokalität

Německo

Geländeschwierigkeit

2 / 5

Zeitanspruch

0.5 st.

Überhöhung

135 m

Was wird ihr hier sehen?

Mulde

1

Blockbild des Kohleflözes.

Mulde

2

In der Mulde D der ehemaligen Grube "Babina" tritt noch heute hat abgebautes Braunkohleflöz zu Tage.

Mulde

3

Die Mulde D aus der Luft. Lediglich einige wenige Kiefern und Birken haben sich bisher ansiedeln können.

Wisst ihr, dass…

Die Babina ist die größte und bedeutendste Braunkohlengrube im polnischen Teil des Muskaerltenbogens. Nach 1945 erhielt sie bis zur Stillegung den namen „Przyjazn Narodow“, zu deutsch Völkerfreundschaft.

Für Neugierige

Zatím tu nic není.

Wie kommt ihr zu uns?

Drei Anfahrtswege stehen zur Verfügung, an jedem Eingang befinden sich unterschiedlich große Parkplätze. Der größte, von Przewoźniki (51.541526, 14.777973), der mittlere von Łęknica (51.535186, 14.751870) und der kleinste von Nowe Czaple (51.548520, 14.774592).

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