Stohánek
Lokalitätsbeschreibung
Der hohe, isolierte Felsen inmitten der Wälder lockte schon im 15. Jahrhundert zum Nutzen an, als die damalige Herrschaft darauf eine Holzburg errichten ließ. Aus dieser Zeit blieb eine Steintreppe, die in Felsen versinkt und deren Ende man vom Fuß des Felsblocks aus nicht sehen kann. Man kann sehen, dass die Treppe schon vor langer Zeit erklommen wurde. Sicherlich auch von Einsiedlern, die sich hier um 1740 niederließen. Leser von Karolina Světlá „kennen“ einen davon aus der Kurzgeschichte „Die letzte Einsiedlerin“, andere können auch ohne den literarischen Hintergrund oben den in Felsen gehauenen Raum und die Nischen entlang des Kreuzweges bewundern. Kleine Terrassen sind Zeugen der Gärten der ehemaligen Bewohner.
Man könnte meinen, hier möchte man ein Einsiedler sein: Die Aussicht von oben ist fantastisch, mit zwei Kegeln von Hamerský Špičák und Děvín in Reichweite, ein Stück weiter der monumentale Berg Ralsko, Bezděz und Ještěd ganz hinten. Man fühlt sich einfach mittendrin. Auf der anderen Seite des Tales sieht man eine Reihe von Sandsteinfelsen mit einer Kiefernkappe. Das ist der Dlouhý kámen also Langer Stein, auch Titanic genannt – denn die Dimensionen sollen die gleichen sein.
Daten
Česko
3 / 5
2 st.
89 m
Was wird ihr hier sehen?

1
In den Felsen gehauene Treppe, links einen kreisförmigen Raum – ein ehemaliges Wachhaus, rechts Nischen für Bilder des Kreuzweges

2
Aussicht auf Dlouhý kámen

3
Am Gipfel einen Raum, wahrscheinlich eine Einsiedlerwohnung
Wisst ihr, dass…
Wie kommt ihr zu uns?
- 471 24 Ralsko
- 50.6741097N, 14.8425489E
Galerie der Lokalität
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