Der schönste Geopfad zur ehemaligen Grube Babina

gemütliche Wanderung - Aussichtsturm - für Kinder geeignet

BESCHREIBUNG DES ERLEBNIS

Das Gebiet der ehemaligen Grube Babina liegt östlich von Łęknice im polnischen Teil des Geoparks Muskauer Faltenbogen.  Seit 2012 befindet sich hier der schönste Geopfad des Faltenbogens.

Bei günstigen Wetterbedingungen und guter Beleuchtung beeindruckt den Besucher die unterschiedliche und kräftige Färbung der Seen von rostorange über grün und azurblau bis hin zu schwarz.

Auf rund 5 km wandert der Besucher durch dichte Wald- und Seenlandschaften. Auf den ersten Blick erinnert nichts mehr an die Grube, die einst zahlreichen Bergleuten Arbeit und Lohn gab. Doch wer genauer hinschaut und die Informationstafeln nutzt, kann sich diese Welt der Grubenarbeiter noch einmal erschließen und auch die geologischen Besonderheiten des Faltenbogens und der Grube Babina im besonderen verstehen. Besonders sehenswert sind die Bergbaufolgelandschaft am Ostufer des größten Bergbaufolgesees „Afryka“ und ein Quellgebiet mit Krusten aus mineralischen Ablagerungen, die eisenliebende Bakterien mitgeformt haben.

Daten

Lokalität

Německo

Geländeschwierigkeit

2 / 5

Zeitanspruch

2 hod.

Paneele auf dem Geotrail
0
Meter hoher Aussichtsturm
0
Stufen zur Spitze des Aussichtsturms
0

Aussich über Afryka

Der Mittelpunkt des geotouristischen Pfades ist ein Aussichtsturm direkt am Ufer des Sees Afrika. Afrika ist ein See an der Stelle der ehemaligen Grube C und wurde nach seiner Form benannt, die dem genannten Kontinent ähnelt. Es ist mit 20 ha die größte Wasserfläche im Geopark Muskauer Faltenbogen. Auf der längsten Stelle hat der See 896m und auf der breitesten 468m. Wenn wir den See Afrika umgehen wollten, müssten wir 2.625 Meter laufen.  Die Tiefe ist um 9,7 Meter, die tiefste Stelle ist 24 Meter.

Pfad mit Infotafeln
ein Quellgebiet mit Krusten aus mineralischen Ablagerungen
entspannender Tourismus
See Afryka mit Aussichtsturm

WISST IHR, DASS…

Die Grube Babina war das größte Bergbauunternehmen im polnischen Teil des Muskauer Faltenbogens. Gegründet 1921 wurden dort nicht nur Braunkohle, sondern auch hochwertige Tone in großer Menge abgebaut. Abnehmer für die Briketts der Grube waren Kraftwerke, Ziegeleien und Glashütten in der Umgebung. In grob- und feinkeramischen Fabriken sowie in den Ziegeleien wurde der Ton verarbeitet. Der Abbau der Braunkohle wurde in der ersten Phase nur unter Tage ausgeführt. Ein ausgeklügeltes System an Schächten und Stollen war das Herzstück des Tiefbaus, von denen sich noch einige Relikte im Grubengelände befinden. 1973 schloss die Grube.

PRAKTISCHE INFORMATION

Ausgangspunkt des Pfades ist die Stadt Łęknica auf der polnischen Seite des Geoparks. Der Weg ist ganzjährig geöffnet und zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto (braune Beschilderung) erreichbar. An den Eingangstoren befinden sich videoüberwachte Parkplätze. Der Pfad selbst kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkundet werden. Weitere Informationen sind in einer Karte und in einer Broschüre in den Touristeninformationen oder der Geschäftsstelle erhältlich (Karte zum download auch unter www.muskuer-faltenbogen.de).

Galerie

ENTDECKT WEITERE Erlebnisse